Fitnesshacks, die ich gerne früher gewusst hätte

Guten Morgen ihr Lieben,

ich bin mittlerweile schon viele Jahre und Monate dabei, herauszufinden welcher Weg der richtige für mich ist. Natürlich gibt es viele verschiedene Meinungen, gerade im Bereich Fitness und Ernährung. Es gibt hier also kein richtig oder falsch. Wenn es den einen Weg geben würde, dann würden ihn alle machen.
Es gibt viele Anfängerfehler, die man häufig unbewusst macht, wenn man keinen Personal Coach hat, der einen an die Hand nimmt. Um diese Fehler zu vermeiden, möchte ich Dir meine 10 Fitnesshacks weitergeben, die Du ganz einfach beim nächsten Training umsetzen kannst. Glaub mir, es gibt nichts frustrierenderes, als wenn man monatelang ins Fitnessstudio geht oder Home-Workouts macht und keine Erfolge sieht.

1. Abnehmen heißt nicht hungern

Wenn man an Abnehmen denkt, denken die meisten an weniger Essen oder hungern. Aber das muss und vor allem sollte nicht so sein! Auch ich habe diesen Fehler gemacht, ich dachte wenn ich so wenig wie möglich am Tag esse, sind ruck zuck die ersten Kilos weg. Falsch gedacht. Durch hungern nimmt man nicht ab und der Jojo-Effekt tritt schneller ein, als man denkt. Heißhungerattacken vorprogrammiert. Wer langfristig abnehmen möchte, sollte sich gesünder und ausgewogen ernähren. Eine Ernährungsumstellung soll keine Qual sein! Mach Dir bewusst, dass Du dich bald fitter und schlanker fühlen wirst.10 Fitnesshacks
Hier sind ein paar Lebensmittel, die Du beliebig oft, jeden Tag ohne schlechtes Gewissen essen kannst:

  • Gemüse
  • Salat
  • Magerquark oder fettarmen Joghurt
  • mageres Fleisch (z.B.: Putenbrustfilet)
  • Bohnen, Erbsen und Linsen

Noch ein kleiner Tipp: Trinke über den Tag verteilt ausreichend Wasser oder ungesüßte Tees (3 bis 4 Liter). So kannst Du Heißhungerattacken vermeiden und fühlst Dich gesättigt. Solltest Du doch mal ein kleines Hüngerchen verspüren, empfehle ich Kaugummi kauen. 😉

2. Fühl Dich wohl beim Sport

Du gehst allein nur für Dich zum Sport! Deswegen kann es Dir egal sein, was andere über Dich denken und das nicht nur beim Sport. Ich kaufe mir gerne eine schöne Sporthose zur Motivation oder um mich zu belohnen, aber das ist ganz Dir überlassen, ob Du in Jogginghose oder Leggings trainieren gehst. Du musst Dich wohlfühlen und Spaß haben.

3. Blitzdiäten oder Tricks zum Abnehmen funktionieren nicht

Apfelessig, Almased oder Trennkost. Alles habe ich ausprobiert mit großen Erwartungen und natürlich hat nichts funktioniert. Du weißt sicher wovon ich spreche. Lass’ Dich von solchen Angeboten nicht täuschen, kurze Zeit wirst Du vielleicht erste Erfolge sehen, aber genauso schnell sind die dann auch wieder verflogen.

4. 70% Ernährung und 30% Sport

Ohne Bewegung funktioniert es nicht. Sich ausgewogen zu ernähren ist zwar wichtig, aber Sport gehört auf jeden Fall dazu. Ansonsten wirst du skinny fat, dass bedeutet du bist grundsätzlich schlank, aber hast Cellulite oder noch ein paar Fettpolster hier und da. Das liegt daran, dass du durch eine Diät mehr Muskelmasse als Fett verlierst. Achte also darauf, dass du Sport machst, um Dein Bindegewebe durch Muskeln zu straffen. Glaub mir, Du wirst Dich auch generell in Deinem Alltag fitter und gestärkter fühlen.

5. Rückschläge sind kein Weltuntergang

Rückschläge gehören zum Leben dazu – in allen Bereichen. Man darf sich davon aber niemals unterkriegen lassen! Die Kunst besteht darin, wieder aufzustehen und weiterzumachen. Aus Rückschlägen kannst Du auch viel lernen. Es hilft zu reflektieren, was “falsch” gelaufen ist und wie Du es das nächste Mal besser machen kannst.

Erfolg ist niemals sicher, Scheitern ist niemals endgültig.

Robert Schuller.

6. Wenn Du krank oder verletzt bist, bleib’ zu Hause 

Egal ob Du eine leichte Erkältung oder eine starke Grippe hast. Wenn Du Dich nicht fit fühlst oder eine Verletzung hast, dann bleib zu Hause. Durch den Sport besteht die Gefahr, dass sich das Ganze nur noch verschlimmert und dann dauert es noch länger bis Du wieder ins Gym kannst.

7. Trainiere Deinen ganzen Körper

Bauch, Beine und Po sind Deine Problemzonen? Du wirst diese nicht verbessern können, wenn Du nur spezielle Übungen für diese Muskelgruppen machst. Du musst Deinen ganzen Körper trainieren, um optimale Erfolge erzielen zu können. Sonst können Dysbalancen auftreten. Sie werden hervorgerufen bei einseitiger Belastung im Sport.
Es ist auch nicht möglich nur an einzelnen Stellen abzunehmen.

8. “Zwei Fliegen mit einer Klappe” – funktioniert hier nicht

Entscheide Dich für ein Ziel. Möchtest Du Muskeln aufbauen oder Fett abbauen? Das ist ein ganz großer Unterschied! Entweder benötigst Du einen Kalorienüberschuss, damit Deine Muskeln wachsen können oder Du brauchst ein Kaloriendefizit, um Fett abzubauen. Beides gleichzeitig funktioniert leider nicht. Allerdings solltest Du während der Diät darauf achten, dass Du das Krafttraining nicht vernachlässigst, um so wenig wie möglich an Muskelmasse zu verlieren.

 

Dehnen

9. Unterschätze die Wirkung von Dehnen nicht

Regelmäßiges Dehnen verbessert die Elastizität der Muskeln. Außerdem verbessert Dehnen die Körperhaltung und Muskel Funktionsfähigkeit. Beweglichkeit kann sehr hilfreich im Alltag sowie beim Ausführen bestimmter Übungen sein. Daher ist es sinnvoll, sich vor und nach dem Training, wenn auch nur kurz, zu dehnen.

10. Gehe an Dein Limit

Führe die Übungen so aus, dass Du am Ende von ungefähr drei Sätzen Deinen Muskel ausreichend beansprucht hast. Nimm also nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig Gewicht. Ich setze mir immer das Ziel an mein Limit zu gehen und sogar manchmal etwas darüber. Denn nur so kannst Du Deinem Muskel neue Reize setzen. Und keine Angst, trau’ Dich ruhig an die Gewichte. Du wirst dadurch nicht wie Hulk aussehen.

Ich hoffe meine Fitnesshacks haben Dir geholfen. Falls Du andere Erfahrungen gemacht hast, würde ich mich sehr freuen, wenn Du einen Kommentar hinterlässt. 🙂 Außerdem fände ich es super, wenn Du diesen Beitrag mit Deinen Freunden und Bekannten teilen würdest.

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Lieben Gruß,

Melina

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